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IHR LANDRAT KONRAD GIEßMANN

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HK Pflegedienst nimmt am Projekt "Pflege bewegt" des PARITÄTISCHEN Thüringen teil

Als eine von zwölf Thüringer Einrichtungen beteiligt sich die HK Pflegedienst gemeinnützige GmbH an dem Projekt "Pflege bewegt" des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Thüringen. Ziel ist die Belastungsreduzierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altenpflege.

Die Altenpflege steht vor der gravierenden Herausforderung, dem wachsendem Bedarf nach professioneller Pflege bei gleichzeitig zunehmendem Fachkräftemangel gerecht zu werden. Zentral dabei sind die Förderung und der Erhalt der Arbeitsfähigkeit von MitarbeiterInnen. Im Projekt „Pflege bewegt“ sollen deshalb Führungsverantwortliche mit Hilfe eines Arbeitsfähigkeitsmodells als Instrument in die Lage werden (a) psychische und physische Arbeitsbelastungen zu reduzieren, (b) MitarbeiterInnengesundheit zu erhalten bzw. zu fördern, (c) Krankheitstage zu reduzieren und (d) MitarbeiterInnen langfristig zu binden. In 12 Thüringer ambulanten, teil- bzw. stationären Pflegeeinrichtungen werden repräsentative Daten zur Arbeitsfähigkeit erhoben und Empfehlungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf Personalentwicklungsinstrumente transferiert. Anhand der Projektergebnisse entsteht ein Methodenkoffer mit Instrumenten zur Optimierung der Arbeitsfähigkeit, der in die Einrichtungen implementiert und dort evaluiert werden soll. Gesamtziel ist ein Arbeitsfähigkeitsmodell spezifisch für die Altenpflege, welches in u.a. angebotenen Qualifizierungen verbreitet wird. Im Projektzeitraum vom 01.10.2011 bis 30.09.2014 werden ca. 120 TeilnehmerInnen erreicht.

HK Pflegedienst gemeinnützige GmbH

Förderverein des Gymnasium ruft zur Satzungsdiskussion einer Schulstiftung auf

Der Schulförderverein Gymnasium Neudietendorf 1993 e.V. plant 2013 die Gründung der "Schul - Campus - Stiftung in Neudietendorf". Ein Vorschlag für die Satzung wurde bereits mit der Bitte um Diskussion auf der Homepage veröffentlicht. Hier der Aufruf:

Sehr geehrte Damen und Herren,

satzungsgemäß fördern wir Bildungsmöglichkeiten und Ausstattung der Schule auch über den Rahmen der normalen Haushaltsmittel des von-Bülow-Gymnasiums hinaus. Da der staatliche Schulträger schon seit Jahren immer wieder erkennen ließ, dass das Gymnasium in Neudietendorf eine untergeordnete Rolle in seinen Planungen spielte – so wird derzeitig teils in Containern unterrichtet – soll zur nachhaltigen Schulförderung unsererseits mit der Gründung einer gemeinnützigen Schulstiftung entgegnet werden.
In der Folge dieser Stiftungsgründung, die als Initiative des Vorstandes des SFV auf einer Jahreshauptversammlung gutgeheißen wurde, können sich die Vorzüge einer Stiftung möglicherweise für den gesamten Schulstandort positiv auswirken, ohne jedoch andere Schulformen in eine Kooperation drängen zu wollen. Ein gemeinsames Konzept könnte immer nur am Ende eines Entwicklungsprozesses stehen. Nichts muss, aber alles kann!
Um uns dabei im Vorfeld möglichst viele Wege offen zu halten, wurde dieser Entwurf so umfassend wie möglich gestaltet.
Zum Vorteil unserer Kinder sollen Investoren attraktive Möglichkeiten der Bildungsförderung eröffnet werden.

Gez.: M.Frank , Vorstand SFV

Aufruf und Mustersatzung auf der Homepage des Schulfördervereins

CDU Nesse-Apfelstädt wählt Vorstand neu

Erste Mitgliederversammlung 2012 im Hotel "park inn" Apfelstädt

Am Montagabend, den 30. Januar lud der CDU Ortsverband der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt seine Anhänger zur Mitgliederversammlung ein. Im Park-Inn Hotel in Apfelstädt wählte die Parteibasis satzungsgemäß einen neuen Vorstand für den Ortsverband.

Bei der Wahl des Ortsverbandsvorsitzenden wurde Hendrik Knop in geheimer Wahl einstimmig in seinem Amt bestätigt. Knop ist 35 Jahre alt und vertritt die CDU unter anderem im Gothaer Kreistag. Er wird auch die kommenden zwei Jahre die Geschicke der Union im Osten des Landkreises leiten. Ihm zur Seite stehen die beiden Stellvertreter Ingo Bickel und Stephen Krumrey. Auch sie durften sich über einen Vertrauensbeweis mit 100%iger Zustimmung freuen. Der Vorstand wird komplettiert durch die Beisitzer Robert Schein, Günter Grunwald, Kathleen Eck, Jürgen Matz und Dr. Thomas Sauer. 

Ortsverbands-Chef Knop konnte ein durchaus positives Fazit der vergangenen zwei Jahre ziehen. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Landgemeinde Christian Jacob (CDU) will man diese Arbeit erfolgreich fortsetzen. Der Ortsverband wird auch in Zukunft vor allem inhaltliche Schwerpunkte setzen. So hat man sich im vergangenen Jahr beispielsweise mit der Umgestaltung des Neudietendorfer Bahnhofes beschäftigt. Baustellen gibt es nach Aussage von Bürgermeister Jacob ausreichend – händelbar sind diese jedoch nur mit einer starken CDU – darüber sind sich die Gäste einig.

Der Stellvertretende CDU Kreisvorsitzende Felix Elflein lobte ausdrücklich das Engagement der CDU Nesse-Apfelstädt. „Der Ortsverband hat Vorbildcharakter im Landkreis“, so Elflein. Insbesondere dankte er den Mitgliedern für die Initiative, den Thüringer Landtag zu verkleinern. Einen entsprechenden Antrag brachte der Kreisverband beim vergangenen Landesparteitag ein – zur Freude des Orts- und des Kreisverbandes wurde dieser einstimmig beschlossen. Jens Leffler (CDU), Bürgermeister der Nachbargemeinde Drei Gleichen verlieh dieser Aussage Nachdruck: „Die CDU in der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt ist eine verlässliche Stütze für den Kreisverband.“

Felix Elflein,
stellvertretender Vorsitzender der CDU Kreisverband Gotha

Großes Dankeschön an Helfer des ORF-Friedenslichts 2011

Thüringens Friedenslichtkind Clemens Riese gibt das Friedenslicht in der Aussendungsfeier am 23.12.2011 im Saal der Brüdergemeine Neudietendorf in Nesse-Apfelstädt weiter.

Pfadfinder aus Nesse-Apfelstädt verteilen das Licht in ganz Thüringen. Hier bei der Übergabe in Sömmerda.

Ein Kerzenlicht fährt mit der Feuerwehr am Saal der Herrenhuter Brüdergemeine vor. Schon das muss manchem am Morgen des 23. Dezember ungewöhnlich vorgekommen sein. Ein Junge steigt aus und hält in den Händen eine Laterne: Pfadfinder Clemens Riese, er ist das Friedenslicht-Kind und hat seit Tagen das besondere, in der Geburtsgrotte von Bethlehem entzündete Weihnachtssymbol bewahrt. 

Über die alljährliche Staffette via Linz in Österreich hat das ORF-Friedenslicht wieder Thüringen erreicht. Aber erst jetzt geht die Verbreitung im Freistaat so richtig los. Der Elfjährige freut sich über den herzlichen, musikalisch-feierlichen Empfang durch den Posaunenchor Apfelstädt-Wandersleben schon vor dem Haus und dann natürlich über den Trubel im Kirchenraum selbst. Neben den Uniformen des einheimischen Stamms Drei Gleichen kann er viele andere ausmachen. Erneut sind Boten verschiedener Ecken Thüringens zur zentralen Aussendefeier gekommen. Im Moment blieb im kaum Zeit für die eigene Familie, die Clemens für seinen Auftritt gern nach Nesse-Apfelstädt begleitete.

Jetzt sollte noch alles nach minutiös geplanter Regie gelingen. Denn die Helfer müssen ab 11 Uhr pünktlich die Züge erreichen. Glockenschlag, Orgelklang – es geht los. Noch einmal sieht er die Filmszenen des Österreichischen Fernsehens zur ORF-Friedenslichtreise. Neu sind ihm die Videosequenzen von seiner eigenen Tour nach Linz in Begleitung von Pfadi-Zentrumsmitarbeiterin Franziska Horn, Gemeinderat Hendrik Knop und den Vertretern des Thüringer Initiativkreises. So aber sehen nun auch alle anderen wie es im ORF-Landesstudio zuging, als er „sein“ Double von Österreichs Friedenslichtkind Sarah Schinwald persönlich bekam. Davon waren offenbar auch die Promis beeindruckt. Denn: Es ist schon anders, die Atmosphäre um den recht modernen Weihnachtsbrauch um ein legendäres Licht so direkt zu erleben und dann an der Weitergabe beteiligt zu sein. Bürgermeister Christian Jakob spricht darüber. Kompliment aber auch an ihn und die gastgebende Landgemeinde. Erstmals nicht eine Stadt ist Thüringer Aktionspate, sondern die kleinere Gemeinschaft Nesse-Apfelstädt. Zurecht auch dank ihrer über viele Jahre damit verbundenen Pfadfinder. Erneut übernahm Landtagspräsidentin Birgit Diezel die Schirmherrschaft und kam selbst gern zur Feierstunde. Sie hat ihre eigene Sicht auf das Weihnachtsfest und was das Friedenslicht dafür bedeutet. Neu im Bunde ist Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt. Sicher mit Heimbonus; aber bewusst als Präses der Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands angesprochen. Sie möchte der Sache offenbar auch in Zukunft helfen. Das kann das ORF-Friedenslicht in bundesweiter Dimension gedacht gut zur Verständigung mit dem Dachverband RDP/RdP der Pfadfinder brauchen, um möglichst auf einen einheitlichen Verbreitungstermin direkt vor dem Heiligabend zu schaffen. Beeindruckend war auch die Gemeinsamkeit von Vertretern verschiedener Kirchen mit den kurzen Gedanken von Christian Theile, Michael Göring und Gerd Schellhorn. Welche Veranstaltung bringt schon diese Gemeinschaft so zusammen?!
Und offenbar, so sehen es die Organisatoren, ist es auch ein Vorzug Nesse-Apfelstädts so viele musikalische Mitwirkende zudem kurz entschlossen zu gewinnen; mit dem Kirchenchor Neudietendorf-Ingersleben, Solosängerin Angelika Schnell, KMD Elke Eichhorn an der Orgel sowie dem Posauenchor. Weil die 22. Aktion ORF-Friedenslicht für Thüringen 2011 rundum gelungen ist, sollte man sich im neuen Jahr noch einmal sehr herzlich bedanken können.
Mancherorts leuchtete es über die ganze Zeit „zwischen den Jahren“. Weitere Helfer haben „Feuer gefangen“ bei der Mitwirkung. Die Lichterboten von einem Dutzend Pfadi-stämme, Jugendfeuerwehren und Kirchenkreisen trafen unterwegs erkennbar an mehr Bahnstationen auch wirklich interessierte Leute. Das macht nun einen Teil unserer Vorfreude auf den 23. Dezember 2012. Dankeschön! 

Thomas Triemner, Initiativkreis ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen

Am Ursprung des ORF-Friedenslichts in Linz - Clemens Riese freut sich auf die landesweite Verbreitung am 23. Dezember

Gefragter Gesprächspartner bei ORF Radio Oberösterreich: Thüringens Friedenslichtkind von 2011 Clemens Riese. Der derzeit jüngste Pfadfinder in der VCP Aufbaugruppe „Drei Gleichen“ berichtete dem Reporter über die landesweite Verbreitung des Friedenslichts am 23. Dezember im Freistaat. Sarah Schinwald übergab ihm ein Double des Originallichtes.

Von Nesse-Apfelstädt nach Linz und aus Linz via Deggendorf zurück nach Nesse-Apfelstädt  - zwei lange Touren über jeweils fast 550 Kilometer sind geschafft. Das „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ steht in Nesse-Apfelstädt und Pfadfinder Clemens Riese hat den ersten Teil seiner Aufgaben als Thüringens Friedenslichtkind erfolgreich bewältigt. 

Fast hätte ein Stau auf der Autobahn bei Deggendorf die Boten auf der Hinfahrt aufgehalten, die traditionelle Feierstunde im ORF-Landesstudio Oberösterreich am 20. Dezember um 15 Uhr pünktlich zu erreichen. Ausgerechnet bei der Stadt, in der die Thüringer auf dem Rückweg üblicherweisedas besondere Weihnachtslicht in einer Wohngemeinschaft der Lebenshilfe e.V. übergeben. Aber erst einmal haben! Es ist schließlich gut gegangen. Im Sendesaal des ORF Linz fanden sich in kurzer Zeit viele Friedenslichthelfer aus verschiedenen Bundesländern Österreichs, aus Deutschland, Tschechien und Italien ein. Für die Thüringer Delegation werden dort seit 20 Jahren Plätze reserviert. Das ist leicht zu erklären: Immerhin waren sie 1990 unter den ersten ausländischen Gästen, die das Friedenslicht dort abholten. Und mit der Entwicklung ihrer landesweiten Verbreitungsaktion (bei der 2011 wieder ein Netz von 232 Bahnstationen erreicht wird) gewinnen die Thüringer immer wieder große Sympathie bei den „Erfindern“ des neuen Weihnachtsbrauchs. Dr. Helmut Obermayr, der ehemalige Redaktionsleiter Religion/ Unterhaltung verabschiedete sich mit seiner wohl letzten Festansprache zum Friedenslicht zugleich als nunmehriger Landesfunkhaus-Direktor in den Ruhestand. Begrüßt wurden u.a. der Landeshauptmann (Ministerpräsident) Oberösterreichs Dr. Josef Pyhringer, Bischöfe verschiedener Regionen, Sponsoren wie die Österreichische Bundesbahn, Vertreter des Bundesheeres und sehr verschiedene „Lichtträger“. Das sind zum Beispiel Gruppen von Jugendfeuerwehren, des Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bunds. Österreichs Pfadfinder erklärten, 2011 erreiche das Friedenslicht 30 Länder, erstmals auch Argentinien. Bevor Österreichs Friedenslichtkind Sarah Schinwald von Kerze zu Kerze das Licht mit den Gästen teilte, waren Videos von der Entzündung in Bethlehem und aus der Dokumentation zu „25 Jahren ORF-Friedenslicht“ zu sehen. Projektleiter Günther Hartl übergab später diese Filme auch an die Thüringer Friedenslichtinitiatoren Thomas Triemner und Uwe-Sören Engel aus Gera, die sie in der Aussendefeier am Freitag, den 23. Dezember in Nesse-Apfelstädt zeigen dürfen. Dann wurde Clemens für Thüringen aufgerufen, auch um zu erzählen, was in diesem Jahr für die landesweite Verteilung vorbereitet wurde. Gemeinderat Hendrik Knop unterstützte ihn mit Vorabinformationen zum Einsatz Thüringer Helfergruppen, die am Freitag von „N.A.“ aus ins Land starten. Damit war die Neugier der Gastgeber noch nicht ganz befriedigt. Denn Clemens wurde noch für einen Bericht im Vorabendprogramm des ORF 2 interviewt. Zur Erinnerung kauften die Thüringer eine frisch gedruckte Chronik zur Friedenslichtgeschichte, in der auch ihrer Aktion ein Kapitel gewidmet ist. Der lange Tag klang mit einem Stadtbummel und „Nascheinsatz“ auf dem Christkindlsmarkt von Linz aus. Das Friedenslicht „übernachtete“ in der Dusche des Youth-Hotels. Denn mit diesem Licht, gedoubelt vom Original aus der Geburtsgrotte Bethlehem, ist nicht zu mogeln. So werden am 23. Dezember die Friedenslichtboten im Freistaat ein Original vom Original transportieren. Clemens, Hendrik und Franziska, die Bildungsreferentin im „Pfadizentrum“, sind sehr froh, die Geschichten um das ORF-Friedenslicht am Ursprungsort der Idee erlebt zu haben.

Thomas Triemner & Uwe-Sören Engel
Initiativkreis ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen

Bericht der Aussendefeier in Linz in der Sendung "Oberösterreich Heute" auf ORF2

Homepage des ORF Friedenslichtes für Thüringen

Thüringer Aktion Friedenslicht - Landesweite Verbreitung beginnt in Nesse-Apfelstädt

Clemens Riese (11 Jahre) wurde von der Aufbaugruppe „Drei Gleichen“ des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) als Thüringer Friedenslichtkind gewählt. Er reist daher am 20. Dezember für den Freistaat nach Linz zu Sarah Schinwald, die das Weihnachtslicht vor dem Advent in Bethlehem entzündet hatte.

Die Aussendefeier findet im Saal der Herrnhuter Brüdergemeine Neudietendorf der Gemeinde Nesse-Apfelstädt am 23.12.2011 um 9:30 Uhr statt.

In der vom MDR in Suhl produzierten Eurovisionssendung „Adventsfest der 100.000 Lichter“ wünschten sich die Mitwirkenden eine möglichst weite Verbreitung des ORF-Friedenslichts aus Bethlehem zum Weihnachtsfest. In Thüringen scheint das gesichert. Denn am Freitag, dem 23. Dezember, spannen Pfadfinder verschiedener Bünde, Jugendfeuerwehrleute und Mitglieder aus Kirchenkreisen mit ihren Reisen zu 232 Bahnstationen im Freistaat und im benachbarten südlichen Sachsen-Anhalt ein Lichternetz übers Land. Es ist die nunmehr 22. Aktion dieser Art, deren Idee einst in Gera mit der Übernahme des eigentlich noch jungen Brauches aus Österreich (dort feiert man 25 Jahre Friedenslicht) ihren Anfang nahm.  

Das Startsignal wird am Freitag um 9.30 Uhr bei einer Feierstunde in Neudietendorfs Saal der Herrnhuter Brüdergemeine mit Landtagspräsidentin Birgit Diezel als Schirmherrin und prominenten Gästen wie dem Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland Katrin Göring-Eckardt oder der Ausländerbeauftragten der Thüringer Landesregierung, Petra Hess gegeben.  

Ökumenisch soll gefeiert werden; nach bekanntem und doch immer wieder variiertem Muster mit Video-Einspielen zum Weg des Weihnachtslichtes und mit viel Musik von einheimischen Künstlern; vom Posaunenchor Apfelstädt-Wandersleben bis zur Kirchenmusikdirektorin Eichhorn an der Orgel. Bis dringend Abfahrt mit den Zügen geboten ist. Über 120 Helfer sind dann bis zum frühen Abend auf den Eisenbahnschienen quer durchs Land unterwegs und hoffen auf viele Interessenten an den Bahnhöfen, die das ORF-Friedenslicht teilen und in ihre Städte oder Gemeinden holen. 

Viele Empfänge und Feiern entlang der Bahnwege sind ähnlich emotional zu erleben: Aus Erfurt, Suhl und Gera war zu erfahren, dass Oberbürgermeister selbst an den Bahnsteigen stehen wollen. In Weimar hat sich eingebürgert, dass etwa eine halbe Stunde vor Eintreffen ein Posaunenchor in der Bahnhofshalle auf die Ankunft einstimmt. In Gera wird Türchen 23 

des lebendigen Adventkalenders im Puppentheater abends um 17 Uhr die Feierstunde zur Verteilung des ORF-Friedenslichts freigeben. Ähnliche Aktionen meldeten fast alle früheren Patenorte der Aktion. Mit Naumburg, Zeitz und Weißenfels vernetzen sich drei bekannte Städte aus Sachsen-Anhalt bei der Verbreitung durch den Einsatz von Kirchgemeinden und einer Jugend-Rotkreuz-Gruppe. 

Thüringens diesjähriges Friedenslichtkind, der elfjährige Pfadfinder Clemens Riese, will sich selbst nach der Feierstunde einer Truppe seiner VCP-Aufbaugruppe „Drei Gleichen“ für eine Route anschließen. Er wird voller Erlebnisse von seiner Reise nach Linz berichten können, wo er am 20.12. in der seit 1986 traditionellen Oberösterreichischen Teilnehmerrunde ein Friedenslicht für den Freistaat bei der gleichaltrigen Sarah Schinwald abzweigt, die ihrerseits als Österreichs Friedenslichtkind zuvor in Bethlehem weilte. Beim ORF-Radio Oberösterreich sind die Thüringer oft gefragte Gesprächspartner. Die Geschichte ihrer landesweiten Aktion steht auch im frisch erschienenen Buch zum 25-jährigen Friedenslicht-Jubiläum. Ihre so ausgedehnte Verteilung mit Hilfe der Eisenbahnen ist in Deutschland noch einmalig. Aber möglicherweise bahnt sich mit der durch die Fernsehsendung zweifellos weiter wachsenden Popularität und dem Besuch durch EKD-Präses Katrin Göring-Eckardt in Zukunft eine neue Variante an. 

Detaillierte Informationen zu den Ankünften laut „Friedenslicht-Fahrplan“ findet man auf der Homepage des Thüringer Initiativkreises

Nesse-Apfelstädt ist 2011 die Patengemeinde für das Friedenslicht

Das Friedenslicht wird auf der ganzen Welt verteilt.

Friedenslichtkind Clemens Riese (Mitte) nahm bereits 2010 an der Aktion Friedenslicht teil.

Die im Drei-Städte-Eck Erfurt-Arnstadt-Gotha gelegene Gemeinde Nesse-Apfelstädt wird im diesen Jahr am 23.12.2011 die Aussendefeier für das Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen sein.

Die Feier beginnt um 9:30 Uhr im Saal der Brüdergemeine Neudietendorf. Vom nahegelegenen Bahnhof der Ortschaft wird das Symbol des Friedens im Anschluss auf den Bahnstrecken in ganz Thüringen verteilt.
Zu den Gästen der Aussendefeier zählen unter anderem der Bürgermeister der ersten Landgemeinde Thüringens Christian Jacob und die Vertretern der evangelischen und katholischen Kirchgemeinden.
Grund für die Auswahl der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt in diesem Jahr ist unter anderem die Tatsache, dass hier der Sitz der Pfadfindergruppe "Drei Gleichen" ist, welche das Friedenslicht bereits seit 1993 im Freistaat Thüringen mit verteilt.
Entsprechend ist auch das diesjährige Thüringer Friedenslichtkind ein Pfadfinder: Clemens Riese ist Mitglied im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder.
Das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem ist kein magisches Symbol, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert vielmehr daran, dass sich die Menschen für den Frieden einsetzen müssen, dass alle aufgefordert sind, in ihrem Bereich und in ihrem Leben Frieden zu schaffen. So wie die kleine Flamme millionenfach von Kerze zu Kerze, von Hand zu Hand weiter gegeben wird, so muss auch der Friede von Mensch zu Mensch wachsen. So wie sich das Licht der kleinen Flamme durch ein Zeichen der Zuneigung ausbreitet, kann auch der Friede verbreitet werden.

Initiativkreis „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen“

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Historische Mühlgrabenbrücke in Ingersleben saniert

Strahlt im neuen Glanz: Die historische Mühlgrabenbrücke in Ingersleben. Foto: Klaus-Dieter Simmen

Vor knapp 200 Jahren ließen die Besitzer des Rittergutes in Ingersleben die Brücke über den Mühlgraben bauen. Jetzt konnte sie nach umfassender Sanierung wieder freigegeben werden.

Ingersleben. Die Arbeiten waren nötig, weil der Zahn der Zeit tiefe Wunden in das Bauwerk geschlagen hatte. Als Baumaterial wurde seinerzeit Sandstein aus dem Ingersleber Steinbruch verwendet. Doch der ist ziemlich bröcklig. Das und andere Schäden führte dazu, vor rund 20 Jahren die Nutzlast auf sechs Tonnen zu beschränken. Wenig später wurde sie gänzlich für den Verkehrs gesperrt. "Das führte für Versorgungsfahrzeuge, wie etwa die Müllabfuhr, zu einer schwierigen Situation, musste sie doch rückwärts aus der Sackgasse gesteuert werden", sagt Christian Jacob, Bürgermeister der Gemeinde Nesse-Apfelstädt.
Am 29. Juli begannen die Sanierungsarbeiten, gestern konnte die historische Brücke - vorerst für den Fußgängerverkehr - freigegeben werden. Noch halten Poller die Autos auf, doch das soll sich im nächsten Jahr ändert.
"Noch muss sich im Bauwerk manches setzten", sagt Steffen Ruppe, der als Ingenieur die Arbeiten begleitet hat. Doch wenn im April nächsten Jahres mit einem großen Fest das 200-jährige Brückenjubiläum gefeiert wird, sollen auch die Poller verschwinden. Bei der Sanierung wurde die Kuppel, die früher eine deutliche Spitze hatte, an der tiefergelegte Autos manche Blessur erfuhren, so gestaltet, dass die Brücke gefahrlos passiert werden kann.
Bürgermeister Jacob beziffert die Baukosten mit 135 000 Euro.

Klaus-Dieter Simmen / 02.12.11 / TLZ

Rainer Seyring zum Ortschaftsbürgermeister von Apfelstädt gewählt

Neuer Ortschaftsbürgermeister Apfelstädts: Rainer Seyring

Mit einem Ergebnis von 90 Prozent wurde Rainer Seyring zum neuen Ortschaftsbürgermeister von Apfelstädt gewählt.

Von 407 gültig abgegebenen Stimmen entfielen 368 auf den Einzelbewerber. Weitere 39 Stimmen verteilten sich auf sonstige Einwohner, die frei eingetragen werden konnten.

Die Wahl wurde notwendig, da der langjährige Bürgermeister Apfelstädts Werner Gernat aus gesundheitlichen Gründen das Amt abgibt.

Nominiert wurde Seyring von der Freien Wähler Gemeinschaft Apfelstädt. Zusätzliche Unterstützung erhielt er von seinem Vorgänger Gernat und vom Ortsverband Nesse-Apfelstädt der Christlich Demokratischen Union.

Protesttage der Thüringer Kommunen am Beispiel der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt

In vielen Städten bleiben die kommunalen Einrichtungen am heutigen Dienstag geschlossen - aus Protest gegen die Sparpolitik des Freistaates Thüringen.

Ein Bericht des mdr1 Radio Thüringen mit einem Interview des Bürgermeisters Christian Jacob finden Sie auf der Homepage des MDR zum nachhören.

hier geht es zum Interview ...